Johann Wolfgang von Goethe Zitate und Gedichte


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Johann Wolfgang von Goethe Zitate und Gedichte

Zahlreiche Zitate und Gedichte von Goethe sind auf dieser Seite gesammelt worden. Johann Wolfgang von Goethe hat mit “Faust” eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur verfasst. Goethe galt bereits zu Lebzeiten als Repräsentant des geistigen Deutschland.

Johann Wolfgang von Goethe Zitate

Einige der bekanntesten Zitate von Goethe werden hier vorgestellt:

- Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet's dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein.

- Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand - und wie wäre der möglich ohne Liebe.

- Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.

- Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

- Wie soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!

- Wollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so würde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben.

- Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter in seiner Schwäche Zog sich in rauhe Berge zurück.

- Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.

- Nutze Deine jungen Tage, lerne zeitig, klüger sein. Auf des Glückes großer Waage steht die Zunge selten ein.

- Du musst steigen oder sinken, Du musst herrschen und gewinnen oder dienen und verlieren, leiden oder triumphieren, Amboss oder Hammer sein!

- Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?

- Welch ein Glück, geliebt zu werden, und lieben, Götter, welch ein Glück.

- Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel ist im Februar auch nicht viel.

- Zur Nation euch zu bilden, ihr hoffet es, Deutsche, vergebens; Bildet, ihr könnt es, dafür freier zu Menschen euch aus.

Johann Wolfgang von Goethe Gedichte

Einige der beliebten Gedichte von Goethe werden hier vorgestellt:

An den Mond

Schwester von dem ersten Licht,

Bild der Zärtlichkeit in Trauer!

Nebel schwimmt mit Silberschauer

Um dein reizendes Gesicht;

Deines leisen Fußes Lauf

Weckt aus tagverschloßnen Höhlen

Traurig abgeschiedne Seelen,

Mich und nächt'ge Vögel auf.


Forschend übersieht dein Blick

Eine großgemeßne Weite.

Hebe mich an deine Seite!

Gib der Schwärmerei dies Glück;

Und in wollustvoller Ruh

Säh der weitverschlagne Ritter

Durch das gläserne Gegitter

Seines Mädchens Nächten zu.


Dämmrung, wo die Wollust thront,

Schwimmt um ihre runden Glieder.

Trunken sinkt mein Blick hernieder.

Was verhüllt man wohl dem Mond?

Doch was das für Wünsche sind!

Voll Begierde zu genießen,

So da droben hängen müssen;

Ei, da schieltest du dich blind.

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Erste Strophe aus "Vermächtnis": 

Kein Wesen kann zu Nichts zerfallen!

Das Ew’ge regt sich fort in allen,

Am Sein erhalte dich beglückt!

Das Sein ist ewig; denn Gesetze

Bewahren die lebend’gen Schätze,

Aus welchen sich das All geschmückt.


Goethes Lebenslauf und Steckbrief

28. August 1749 - Geburt in Frankfurt am Main 

1806 - Heirat mit Christiane von Goethe

1808 - Veröffentlichung von Faust I - Der Tragödie erster Teil

1816 - Tod seiner Ehefrau Christiane von Goethe

22. März 1832 - Goethes Tod mit 82 Jahren in Weimar Grabstätte Weimarer Fürstengruft

1832 - Veröffentlichung von Faust II nach seinem Tod - Der Tragödie zweiter Teil

In vielen Städten sind Straßen und Schulen nach Goethe benannt. Eine Universität in Frankfurt und einige bekannte Stiftungen tragen zu Ehren seinen Namen.

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Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?

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1527
Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.

Häufigkeit der Antworten:
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4190
Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.

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3298
Wollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so würde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben.

Häufigkeit der Antworten:
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116
Welch ein Glück, geliebt zu werden, und lieben, Götter, welch ein Glück.

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12062
Den Freunden Des Menschen Tage sind verflochten, die schönsten Güter angefochten, es trübt sich auch der frei’ste Blick; du wandelst einsam und verdrossen, der Tag verschwindet ungenossen in abgesonderten Geschick. Wenn Freundesantlitz dir begegnet, so bist du gleich befreit, gesegnet, gemeinsam freust du dich der Tat. Ein Zweiter kommt, sich anzuschließen, mitwirken will er, mitgenießen; verdreifacht so sich Kraft und Rat. Von äußerm Drang unangefochten, bleibt, Freunde, so in eins verflochten, dem Tag gönnet heitern Blick! Das Beste schaffet unverdrossen; Wohlwollen unsrer Zeitgenossen, das bleibt zuletzt erprobtes Glück.

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228
Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.

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79
Lieblich ist´s, im Frühlingsgarten...\r\n\r\nLieblich ist's, im Frühlingsgarten\r\nMancher holden Blume warten;\r\nAber lieblicher, im Segen\r\nSeiner Freunde Namen pflegen:\r\nDenn der Anblick solcher Züge\r\nTut so Seel als Geist Genüge,\r\nJa, zu Lieb und Treu bekennt\r\nSich der Freund, wie er sich nennt.

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229
Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.

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Wie soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!

Häufigkeit der Antworten:
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Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand - und wie wäre der möglich ohne Liebe.

Häufigkeit der Antworten:
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24056
Wir wollen einander nicht aufs ewige Leben vertrösten. Hier noch müssen wir glücklich sein.

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697
Der Kredit ist eine durch reale Leistungen erzeugte Idee der Zuverlässigkeit.

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21
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter in seiner Schwäche Zog sich in rauhe Berge zurück.

Häufigkeit der Antworten:
Gefällt mir (97.9%), weiter (1.3%), Gefällt mir nicht (0.79%)
10722
Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet's dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein.

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804
Zur Nation euch zu bilden, ihr hoffet es, Deutsche, vergebens; Bildet, ihr könnt es, dafür freier zu Menschen euch aus.

Häufigkeit der Antworten:
Gefällt mir (82.05%), weiter (11.54%), Gefällt mir nicht (6.41%)
78
Du mußt verstehn!\r\nAus Eins mach Zehn,\r\nUnd Zwei laß gehn\r\nUnd Drei mach gleich,\r\nSo bist du reich.\r\nVerlier\r\ndie Vier!\r\nAus Fünf und Sechs,\r\nSo sagt die Hex,\r\nMach Sieben und Acht,\r\nSo ist's vollbracht:\r\nUnd Neun ist Eins,\r\nUnd Zehn ist keins.\r\nDas ist das Hexeneinmaleins.

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108
Und solang du das nicht hast, Dieses: Stirb und werde! Bist Du nur ein trüber Gast Auf der dunklen Erde.

Häufigkeit der Antworten:
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81
Jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.

Häufigkeit der Antworten:
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1062
Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich soviel Licht ins Herz zu tragen, daß, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht. (Goethe)

Häufigkeit der Antworten:
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197
...Die Hexen zu dem Brocken ziehn, die Stoppel ist gelb, die Saat ist grün. Dort sammelt sich der große Hauf, Herr Urian sitzt oben drauf. So geht es über Stock und Stein. Es farzt die Hexe es stinkt der Bock...

Häufigkeit der Antworten:
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108
Das Heidenvolk geht mich nichts an, Es haust in seiner eigenen Hölle.

Häufigkeit der Antworten:
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106
Ein reiner Reim wird wohl begehrt; doch den Gedanken rein zu haben, die edelste von allen Gaben, das ist mir alle Reime wert.

Häufigkeit der Antworten:
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231
Wir haben genug Zeit, wenn wir sie nur richtig verwenden.

Häufigkeit der Antworten:
Gefällt mir (79.49%), weiter (17.95%), Gefällt mir nicht (2.56%), Stimme eher zu (0%), Stimme vollkommen zu (0%)
78
Sein Jahrhundert kann man nicht verändern, aber man kann sich dagegenstellen und glückliche Wirkungen vorbereiten.

Häufigkeit der Antworten:
Gefällt mir (79.17%), weiter (16.67%), Gefällt mir nicht (4.17%)
48
Gescheite Leute sind immer das beste Konversationslexikon.

Häufigkeit der Antworten:
Gefällt mir (42.91%), weiter (34%), Gefällt mir nicht (23.1%)
1156
Glaube nur, du hast viel getan, Wenn dir Geduld gewöhnest an.

Häufigkeit der Antworten:
Gefällt mir (70.69%), weiter (17.24%), Gefällt mir nicht (12.07%)
58
Wichtige Dinge dürfen nie den unwichtigen untergeordnet werden.

Häufigkeit der Antworten:
gefällt mir (90.87%), weiter (7.53%), gefällt mir nicht (1.6%)
624
Wahrheitsliebe zeigt sich darin, daß man überall das Gute zu finden und zu schätzen weiß. (Goethe)

Häufigkeit der Antworten:
Gefällt mir (78.24%), weiter (17.1%), Gefällt mir nicht (4.66%)
193
Die Hitze schafft alles Flußartige weg und treibt, was Schärfe im Körper ist, nach der Haut.

Häufigkeit der Antworten:
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400


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