Johann Wolfgang von Goethe Zitate und Gedichte

Alle Sprüche anzeigen

Statistik

3 Bewertungen mit 5 von 1 bis 5 Sternen

4.635 Aufrufe
Ø Dauer: 3 Minuten




Johann Wolfgang von Goethe Zitate und Gedichte

Zahlreiche Zitate und Gedichte von Goethe sind auf dieser Seite gesammelt worden. Johann Wolfgang von Goethe hat mit “Faust” eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur verfasst. Goethe galt bereits zu Lebzeiten als Repräsentant des geistigen Deutschland.

Johann Wolfgang von Goethe Zitate

Einige der bekanntesten Zitate von Goethe werden hier vorgestellt:

- Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet's dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein.

- Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand - und wie wäre der möglich ohne Liebe.

- Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.

- Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

- Wie soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!

- Wollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so würde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben.

- Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter in seiner Schwäche Zog sich in rauhe Berge zurück.

- Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.

- Nutze Deine jungen Tage, lerne zeitig, klüger sein. Auf des Glückes großer Waage steht die Zunge selten ein.

- Du musst steigen oder sinken, Du musst herrschen und gewinnen oder dienen und verlieren, leiden oder triumphieren, Amboss oder Hammer sein!

- Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?

- Welch ein Glück, geliebt zu werden, und lieben, Götter, welch ein Glück.

- Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel ist im Februar auch nicht viel.

- Zur Nation euch zu bilden, ihr hoffet es, Deutsche, vergebens; Bildet, ihr könnt es, dafür freier zu Menschen euch aus.

Johann Wolfgang von Goethe Gedichte

Einige der beliebten Gedichte von Goethe werden hier vorgestellt:

An den Mond

Schwester von dem ersten Licht,

Bild der Zärtlichkeit in Trauer!

Nebel schwimmt mit Silberschauer

Um dein reizendes Gesicht;

Deines leisen Fußes Lauf

Weckt aus tagverschloßnen Höhlen

Traurig abgeschiedne Seelen,

Mich und nächt'ge Vögel auf.


Forschend übersieht dein Blick

Eine großgemeßne Weite.

Hebe mich an deine Seite!

Gib der Schwärmerei dies Glück;

Und in wollustvoller Ruh

Säh der weitverschlagne Ritter

Durch das gläserne Gegitter

Seines Mädchens Nächten zu.


Dämmrung, wo die Wollust thront,

Schwimmt um ihre runden Glieder.

Trunken sinkt mein Blick hernieder.

Was verhüllt man wohl dem Mond?

Doch was das für Wünsche sind!

Voll Begierde zu genießen,

So da droben hängen müssen;

Ei, da schieltest du dich blind.

----


Erste Strophe aus "Vermächtnis": 

Kein Wesen kann zu Nichts zerfallen!

Das Ew’ge regt sich fort in allen,

Am Sein erhalte dich beglückt!

Das Sein ist ewig; denn Gesetze

Bewahren die lebend’gen Schätze,

Aus welchen sich das All geschmückt.


Goethes Lebenslauf und Steckbrief

28. August 1749 - Geburt in Frankfurt am Main 

1806 - Heirat mit Christiane von Goethe

1808 - Veröffentlichung von Faust I - Der Tragödie erster Teil

1816 - Tod seiner Ehefrau Christiane von Goethe

22. März 1832 - Goethes Tod mit 82 Jahren in Weimar Grabstätte Weimarer Fürstengruft

1832 - Veröffentlichung von Faust II nach seinem Tod - Der Tragödie zweiter Teil

In vielen Städten sind Straßen und Schulen nach Goethe benannt. Eine Universität in Frankfurt und einige bekannte Stiftungen tragen zu Ehren seinen Namen.

Kommentare (0)



Hast du Fragen?
+49 (0)172 69 83 493

Kostenloser Support
support@plakos.de

Impressum | Kontakt | Unser Team | Presse | Jobs | © Plakos GmbH 2017